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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Deutsches Geflügel mit Vogelgrippe-Virus infiziert

Der Geflügelbestand eines Tierhalters aus Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands  ist mit dem Vogelgrippe-Virus infiziert, wie die Blutproben der Tiere zeigten. Zunächst hatte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei die Blutproben untersucht und das Ergebnis anschließend durch das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Institutes auf der Insel Riems bestätigen lassen. Der betroffene Betrieb verfügt über insgesamt 17.000 Tiere und hatte freiwillig am nationalen Überwachungsprogramm für aviäre Influenza teilgenommen. Das bei den Enten und Gänsen, die allerdings keine Krankheitssymptome zeigten,  festgestellte Virus vom Typ H5N2 stellt zwar keine unmittelbare Gefahr für den Menschen dar, kann aber jederzeit zu einem hochansteckenden Erreger mutieren. Um eine Übertragung des Erregers auf andere Geflügelbestände zu verhindern, entschied sich der Landkreis für die Tötung und  fachgerechte Entsorgung der betroffenen Tiere durch ein Spezialunternehmen. Der geschädigte Tierhalter bekommt den aktuellen Wert des getöteten Geflügels aus der Tierseuchenkasse, die zu 50 % vom Land mit getragen wird,  erstattet, während der Landkreis die Entsorgungskosten übernimmt. Nach Angaben der Kreisverwaltung wurde um den Betrieb eine Sperrzone von einem Kilometer eingerichtet.

Quelle: „Vogelgrippe-Viren bei deutschem Geflügel entdeckt“, Der Standard, 12.11.2010 (http://derstandard.at); „H5N2: Geflügelbestand wird vor Ort getötet“, aho Redaktion Grosstiere, 12.11.2010 (www. animal-health-online.de/gross)

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