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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Newcastle Disease bei Ziervögeln diagnostiziert

Bei Vögeln eines niederländischen Ziervogel-Händlers, der die Tiere über Frankreich aus Tansania importiert hatte, wurde Newcastle Disease diagnostiziert. Das zuständige Landwirtschaftsministerium ordnete umgehend die Tötung der insgesamt 750 Vögel an. Ziervogel-Importe als Infektionsherd für Newcastle Disease? Diese Vermutung stellten kanadische Wissenschaftler bereits im Jahre 2000 auf, als die Krankheit bei Tieren, die nach Kanada importiert werden sollten, festgestellt wurde. Sie verwiesen bereits zu diesem Zeitpunkt auf die Übertragungsgefahr, die vor allem von illegalen und somit unkontrollieren Vogelimporten ausgeht. Ansteckungsgefahr besteht für Papageien, Sittiche, Kanarienvögel, Tauben, Gänse, Raben und insbesondere für Hühnervögel. Die Symptome der Newcastle-Krankheit sind hohes Fieber, Durchfall und Teilnahmslosigkeit während sowohl der Schnabel als auch die Augen Schleim absondern. Bei den meisten der infizierten Tiere tritt der Tod nach ca. 5 Tagen ein.

Quelle: Animal Health Online, Newsletter vom 24.12.2003

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