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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Großbritannien verschärft Strafen im illegalen Wildtier-Handel

Großbritannien gilt auf dem weltweiten Markt als wichtiges Zentrum im illegalen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen. Nach Angaben des WWF werden jedes Jahr hunderte Millionen Pflanzen und Tiere im Wert von mehreren Milliarden Pfund gehandelt. Da der illegale Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen eine große und nicht zu unterschätzende Gefahr für das Überleben vieler Spezies darstellt, die es einzudämmen gilt, hat das Land jetzt die Gefängnisstrafen für die Beteiligten auf fünf Jahre festgesetzt. Nach Einschätzung des britischen Staatsministers für Naturschutz, Elliot Morley, wirkt eine solch hohe Freiheitsstrafe überaus abschreckend auf kriminelle Händler. Doch nicht nur das: Endlich haben Polizeibeamte durch die Haftbarkeit solcher Vergehen bessere Möglichkeiten beim Einschreiten gegen die illegalen Händler. Verantwortliche von Natur- und Artenschutzorganisationen stufen diese Maßnahme als einschneidenden Schritt im Kampf gegen den Handel mit gefährdeten Spezies ein.

Quelle: „UK Makes Big Move Against Illegal Wildlife Trade“, Jeremy Lovell, Reuters News Service vom 19.06.2003

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