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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Österreichisches Tierschutzgesetz verbietet die Handaufzucht von Vögeln

Am 01. Januar 2005 ist das Österreichische Tierschutzgesetz in Kraft getreten. Die gleichzeitige Änderung der Österreichischen Bundesverfassung bedeutet, dass die gesetzlichen Regelungen zum Tierschutz nunmehr bundesweit einheitlich Geltung erlangen und nicht mehr wie in der Vergangenheit nur landesweite Gültigkeit besitzen. Gleichzeitig mit dem Österreichischen Tierschutzgesetz sind insgesamt zehn sogenannte Durchführungsverordnungen in Kraft getreten, u. a. die Zweite Tierhaltungsverordnung. Hierbei ist der Inhalt des § 4 (2) von großer Wichtigkeit, insbesondere für die Papageienzucht: „Jungvögel müssen so aufgezogen werden, dass sie artgeprägt sind. Handaufzuchten dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen. Künstliche Handaufzuchten aus kommerziellen Gründen sind verboten.“ Die Veröffentlichung dieser Verordnung erfolgte am 17. Dezember 2004 im Österreichischen Bundesgesetzblatt unter der Nummer BGBl. II Nr. 486/2004 und kann über das Rechtssystem des Bundeskanzleramtes auf der Website http://www.ris.bka.gv.at abgerufen werden.

Quellen: http://www.ris.bka.gv.at und www.tieraerztekammer.at

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