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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Papageienschmuggel in Kamerun aufgeflogen

In Douala, der größten Stadt im zentralafrikanischen Kamerun, deckten kürzlich kamerunische Zöllner einen Versuch, über 1000 Graupapageien zu schmuggeln, auf. Nach Angaben der Naturschutzorganisation Wildlife Direct mit Sitz in Kenia entdeckte man auf dem Flughafen der Stadt beim Beladen einer Maschine einen Container mit Kisten, in die Schmuggler die Papageien eingepfercht hatten. Die Tiere sollten in die Golfstaaten Bahrein und Kuweit gebracht werden. Die Vögel wurden beschlagnahmt und dem Naturschutzzentrum Limbe Wildlife Center in Kamerun übergeben, wo man sie vor ihrer erneuten Auswilderung zunächst versorgte. “Das ist die größte Menge Papageien, die jemals in Kamerun beschlagnahmt wurde”, erklärte ein Sprecher der Auffangstation. Bei ihrer Ankunft dort lagen schon 47 Vögel tot in den Kisten und weitere 30 Papageien überlebten den ersten Tag im Limbe Wildlife Center nicht. Erst Ende Dezember war ein Schmuggelversuch von über 500 Graupapageien aufgeflogen, die ebenfalls zur Versorgung dort hingebracht wurden. Mit zunehmendem Papageienschmuggel in Kamerun steigen auch die Belastungen für die Mitarbeiter des Limbe Wildlife Center, die immer bemüht sind, alle beschlagnahmten Tiere aufzunehmen und auf die Wiedereingliederung in die Wildnis vorzubereiten. Um die Versorgung und Pflege der Tiere auch zukünftig gewährleisten zu können, sind sie auf jede Hilfe angewiesen.

Quelle:  “Massive Smuggling of African Grey Parrots”, Wildlife Direct, 05.02.2010 (http://wildlifedirect.org)

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