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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Haftstrafe für Papageienschmuggler

Ein geständiger Papageienschmuggler aus Los Angeles wurde kürzlich zu zehn Monaten Gefängnis und zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt, da er wegen des Versuches, 44 Vögel aus Mexiko in die USA zu schmuggeln, schuldig gesprochen wurde. Der Schmuggler wollte an einem Grenzübergang mit seiner Familie in die USA einreisen, als die Grenzbeamten Vogelgeschrei hörten. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeuges entdeckte man 40 Sittiche und 4 Gelbkopfamazonen deren gesamter Verkaufswert einem Bericht des Gerichtshofes zufolge bei etwa 7.200 $ lag. Der Schmuggler wurde mit dem Verstoß gegen das Staatsgesetz zur Regelung des Wildtierimportes belastet. Seine Frau gab das Vergehen zu und bekam daraufhin Bewährung. Vogelschmuggler wie der Verurteilte versuchen die für die Vögel vorgeschriebene Quarantäne zu umgehen, da diese zeitaufwendig und teuer ist. Jedoch ist die Quarantäneprozedur äußerst wichtig, um das Land vor Vogelseuchen zu schützen, die der Geflügelindustrie schweren Schaden zufügen könnten.
Quelle: „Parrot smuggler gets 10 months behind bars“, www.freeparrots.net, 13.07.2008

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