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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Graupapageien in Kamerun beschlagnahmt

Ende November wurden 300 Graupapageien auf einem Flughafen in Kamerun beschlagnahmt, die das Land auf illegalem Wege verlassen sollten. Der Tierhändler, der die Vögel aus dem Land schmuggeln wollte, konnte flüchten. Die Papageien waren ohne Futter und Wasser in 10 Kisten, an denen schon Läuse herum krabbelten, gepfercht worden. Sie wurden in das Limbe Wildlife Centre, einem Wildpark mit einer Auffangstation für Wildtiere im Südwesten von Kamerun, gebracht.  Sieben Tiere waren bei ihrer Ankunft dort schon tot und weitere vier Vögel starben kurz nach ihrem Eintreffen in der Auffangstation. Die Graupapageien wurden zunächst in der Quarantänestation des Limbe Wildlife Centre untergebracht, wo man noch kurzfristig ein Fluggehege für die Vögel einrichtete. Sie erhalten dort alle erdenkliche Pflege und erforderliche medizinische Versorgung, die notwendig ist, um die Vögel auf die Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten. Erfahrungsgemäß dauert es jedoch Monate, in denen jede Menge zusätzliche Arbeit für die Mitarbeiter der Auffangsation anfällt, bis die Papageien wieder ausgewildert werden können.

Quelle: “Massive Confiscation of 300 African Grey Parrots”, World Parrot Trust, 29.11.2009 (www.parrots.org)

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