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Singvögel durch künstliches Licht beeinträchtigt

Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes für Ornithologie im bayrischen Seewiesen haben den Einfluss von künstlicher Beleuchtung auf einheimische Singvögel beobachtet und dabei festgestellt, dass Großstadtlichter und Straßenbeleuchtungen das Paarungsverhalten der Vögel durcheinander bringen. Beobachtet wurde das Verhalten bei Amseln, Rotkehlchen, Blaumeisen, Kohlmeisen und Buchfinken entlang der in Straßennähe gelegenen Waldränder. Die Forscher stellten bei ihren Untersuchungen fest, dass die in Straßennähe lebenden weiblichen Vögel ihre Eier früher als üblich legen und die Männchen bis zu eineinhalb Stunden eher mit ihrem morgentlichen Gesang beginnen. Die Singvögel wurden an zwölf verschiedenen Standorten, von denen die Hälfte künstlicher Straßenbeleuchtung ausgesetzt war, über einen Zeitraum von drei Wochen während einer Brutperiode beobachtet. Inwieweit sich die beobachteten Veränderungen positiv oder negativ auf die Singvogelpopulationen auswirken, ist noch unklar und soll in weiteren Studien erforscht werden.

Quelle: „Künstliches Licht bringt Singvögel durcheinander“, Der Standard, 18.09.2010 (http://derstandard.at)

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