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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Amazonenpapagei lebte von Wurst- und Mettbrötchen

Tierschützer haben kürzlich einen Amazonenpapagei, der sein Leben bisher in einem viel zu kleinen Vogelkäfig verbringen musste, nach dem Tod seiner Besitzerin aus seiner misslichen Lage befreit. In dem engen Käfig konnte der Papagei nicht einmal seine Flügel ausbreiten. Er befand sich in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung, da er von seiner Halterin mit Mettbrötchen und Leberwurstbroten gefüttert wurde. Die Tierschützer brachten den Vogel nach Leiferde in Niedersachsen, wo sich Experten des NABU Artenschutzzentrums um ihn kümmern. „Der Papagei ist total verschüchtert, besteht nur noch aus Haut und Federn. Wozu er Flügel hat, weiß er nicht. Aus seinem Schnabel kommt bis heute kein fröhlicher Piepser“, klagte die Leiterin der Tierpflegestation. Dort wird der Papagei nun langsam wieder aufgepäppelt, was sich als nicht so ganz einfach erweist, denn Körner, Obst und Gemüse schmeißt er weg, weil er diese Art von Futter nicht kennt. Lediglich Walnüssen kann der Vogel, der mehrere Jahrzehnte unter schlimmsten Bedingungen lebte, nicht widerstehen.

Quelle: „Tierschützer helfen – Gemüse-Therapie für Leberwurst-Papagei“, 14.07.2017 (http://news.feed-reader.net/14025-papageien.html)

 

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