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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Vogelgrippeviren wieder aktiv

Nachdem es eine Zeit lang etwas ruhiger um die Meldungen über Vogelgrippeausbrüche in Geflügelbeständen aus Deutschland und den Nachbarländern geworden war, schlagen die Viren jetzt offenbar wieder zu. Schon im November wurde das hochpathogene Vogelgrippevirus H5N1 nach Angaben des Agrarministeriums in Paris auf einem Hühnerhof im Südwesten Frankreichs nachgewiesen. Um den betroffenen Hof wurde eine Sperrzone mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Nur einige Tage später hatte sich das H5N1-Virus auf weitere französische Geflügelbetriebe in der Umgebung ausgebreitet. Betroffen sind eine Gänse- und Perlhuhnhaltung sowie mehrere Entenbestände.
Aber auch in Deutschland wurde im Rahmen einer routinemäßigen Monitoring-Untersuchung wieder ein Vogelgrippevirus in einem Geflügelbestand im ostbayrischen Landkreis Cham entdeckt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das gefährliche H5N1-Virus, sondern um den niedrig pathogenen Subtyp H5N2. Um eine weitere Ausbreitung auf andere Tierbestände zu verhindern, wurde der betroffene Geflügelbestand vernichtet und der Hof in einem Umkreis von mindestens einem Kilometer gesperrt. Amtstierärzte führen in der Geflügelhaltung innerhalb der Sperrzone klinische Studien durch und entnehmen Proben für virologische Laboranalysen.

    Quellen: „H5N1-Vogelgrippe in französischer Hinterhofhaltung“, 25.11.2015, „Frankreich: H5N1-Virus noch nicht unter Kontrolle“, 02.12.2015, „Frankreich: Vogelgrippe breitet sich aus“, 07.12.2015, „Geflügelpest in Roding: Es ist ein H5N2-Virus“, 08.12.2015 (http://www.animal-health-online.de/gross)

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