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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Rätselhaftes Massensterben von Seevögeln

Im Mai meldeten Bewohner einer Gemeinde an der südchilenischen Küste den zuständigen Behörden den Fund toter Seevögel. Rund 1.300 verendete Vögel wurden innerhalb weniger Tage an den Strand der Ortschaft gespült. Die Todesursache der Tiere war nach Angaben der zuständigen Veterinärbehörde zunächst unklar. Allerdings vermuteten Experten, dass die Seevögel sich in Fischernetzen verfangen hatten und dabei ertrunken oder möglicherweise an Vogelgrippe gestorben waren. An der betroffenen Bucht leben nur wenige hundert Menschen, die ihre Existenz mithilfe der Fischerei und des Tourismus bestreiten. In der Region gab es vor fünf Jahren schon einmal ein ähnliches Ereignis, bei dem aber nicht ganz so viele Tiere verendeten wie im aktuellen Fall. Damals hatten sich die Vögel tatsächlich in Fischernetzen verfangen. Ob dies jetzt auch wieder der Fall ist oder eine Infektionserkrankung das Leben der Tiere beendet hat, soll nun die Untersuchung von Gewebeproben klären.

    Quelle: „Rätselhaftes Massensterben: Über 1.300 Seevögel angespült“, der Standard, 19.05.15 (http://derstandard.at)

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