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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Klimawandel begünstigt Rückgang der Brutvogelpopulationen

Der Klimawandel, der stetig steigende Temperaturen mit sich bringt, stellt für zahlreiche Vogelarten eine massive Bedrohung dar. Nach Angaben der Wissenschaftler muss bis zum Jahre 2050 allein in Deutschland mit einem Verlust von über 3 Millionen Brutvögeln gerechnet werden. Das veränderte Klima könnte künftig zu noch größeren Diskrepanzen zwischen Brutbeginn und der Phase, in der ausreichende Nahrungsressourcen verfügbar sind, führen. Darunter könnte der Bruterfolg leiden, was unweigerlich zu Bestandsrückgängen in den Vogelpopulationen führen würde. Ebenfalls befürchten Forscher, dass sich durch die Erderwärmung auch Vogelkrankheiten von Süden nach Norden ausbreiten, wo sie auf neue Populationen treffen, die nie zuvor davon betroffen waren. Trotz dieser Problematik ist nach Angaben der Experten aber momentan immer noch die Intensivierung der Landnutzung vor allem im Agrarbereich die Hauptursache für den Rückgang von Vogelpopulationen. Erst vor wenigen Tagen fand die internationale BirdLife-Herbsttagung in Salzburg statt, die sich mit den Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Vogelwelt und den möglichen Konsequenzen für den Vogelschutz befasste.

    Quelle: Tagung zu Auswirkungen des Klimawandels auf die Vogelwelt“, der Standard, 23.10.2014 (http://derstandard.at)

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