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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Neuer Fall von Vogelgrippe auf Geflügelhof

Mitte vergangener Woche wurde in einer Geflügelhaltung im Kreis Steinfurt der gesamte Tierbestand auf Grund des Vogelgrippe-Verdachts getötet. Der Geflügelbestand umfasste 1.500 Tiere, darunter Hühner, Puten, Enten und Wachteln, die im Freiland gehalten wurden und möglicherweise Kontakt zu Wildvögeln hatten. Die folgenden Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Vogelgrippe-Erreger um den Typ H5N2 handelte, der als niedrigpathogen eingestuft wird. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Steinfurt errichtete daraufhin einen Sperrbezirk von einem Kilometer um den betroffenen Betrieb. Bei drei weitere Geflügelhaltungen in der Nähe wurden vorsorglich Proben zwecks Untersuchung auf Vogelgrippe genommen. Der Sperrbezirk bleibt für die Dauer von 21 Tagen bestehen. Dort dürfen während dieser Zeit keine Tiere oder Geflügelprodukte verkauft werden. Darüber hinaus müssen die Tiere bis zur Aufhebung des Sperrbezirks im Stall bleiben.

    „Vogelgrippe im Kreis Steinfurt“, 09.10.14; „Vogelgrippe-Fall in Laer: Es ist ein H5N2-Virus“, 10.10.14, aho Redaktion Grosstiere (http://www.animal-health-online.de/gross)

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