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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Computergestützte Rekonstruktion eines fliegenden Giganten

Im US-amerikanischen Bundesstaat South Carolina entdeckten Bauarbeiter schon im Jahre 1983 Fossilien eines riesigen Vogels, die erst kürzlich von Wissenschaftlern genau analysiert wurden. Erhalten waren der Schädel sowie Flügel- und Beinknochen, die den Untersuchungsergebnissen zufolge einer Seevogelart, die nach Angaben der Forscher vor etwa 25 bis 28 Millionen Jahren auf unserem Planeten lebte, zugeordnet wurden. Die Flügelspannweite des Riesenvogels betrug nach den Berechnungen der Paläontologen mindestens 6,4 Meter. Damit übertrifft er die Ausmaße aller bisher bekannten flugfähigen Urvögel. Nach Angaben der Forscher lassen allein schon die extrem dünnen und hohlen Knochen des Fossils vermuten, dass dieser Gigant trotz seiner enormen Ausmaße tatsächlich geflogen ist. Die computergestützte Auswertung der ermittelten Maße und Flügelform zeigte, dass der Riesenvogel den Gleitflug nahezu perfekt beherrscht haben musste. Die Frage, wie dieser gigantische Seevogel es geschafft hat, sich überhaupt in die Luft zu erheben, konnte bisher jedoch noch nicht beantwortet werden.

    Quelle: „Der größte Vogel der Erdgeschichte“, der Standard, 07.07.2014 (http://derstandard.at)

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