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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Neues Vogelgrippe-Virus bei Pinguinen entdeckt

In Australien entdeckten Forscher im Rahmen einer Studie eine bisher unbekannte Variante des Vogelgrippe-Erregers bei Adéliepinguinen in der Antarktis. Nach Angaben der Forscher ähnelt das bei den Tieren nachgewiesene Virus keiner anderen bisher bekannten Vogelgrippe-Variante. Für ihre Untersuchungen hatten die Wissenschaftler im letzten Jahr Proben bei insgesamt 300 Pinguinen genommen und bei acht Proben den Erreger H11N2 nachgewiesen. Keines der Tiere hatte jedoch Krankheitssymptome gezeigt, so dass der Erreger bei den Pinguinen scheinbar keinen gesundheitlichen Schaden anrichtete. Bei einem Abgleich der Abfolge des Erbgutes von vier der betroffenen Proben stellten die Forscher fest, dass das neue Virus keinem anderen bekannten Vogelgrippe-Erreger weltweit ähnelte. „Alle Gene unterschieden sich sehr stark von den Vogelgrippeviren auf anderen Kontinenten“, erklärte der Projektleiter. Auch wenn der entdeckte Viren-Typ die Pinguine scheinbar nicht krank macht, zeigt die Studie nach Angaben der Wissenschaftler, dass das Virus in der Lage ist, bis in die Antarktis zu wandern und dort trotz der unwirtlichen Bedingungen in der Population von Pinguinen zu überleben.

    Quelle: „Bisher beispiellose Variante der Vogelgrippe bei Pinguinen entdeckt“, der Standard, 06.05.2014 (http://derstandard.at)

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