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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Gefährliche Stromleitung aus Vogelschutzgründen demontiert

Von der sudanesischen Hafenstadt Port Sudan bis zur Rotmeerküste gab es bis vor kurzem noch eine Stromleitung, die Berichten zufolge seit ihrer Errichtung in den 1950er Jahren unzähligen Vögeln und vor allem einer gefährdeten Geierart aus Ägypten den Tod brachte. Noch im September letzten Jahres fand man entlang der Stromleitung etwa 17 Kadaver von ägyptischen Geiern, die durch einen elektrischen Schlag getötet wurden. Diese für die Vögel lebensgefährliche Hochspannungsleitung wurde nun deinstalliert, so dass die viel frequentierte Vogelwanderroute in den Süden Afrikas wieder sicher ist. Sie wurde inzwischen durch eine vollisolierte Leitung ersetzt, die auch als Sitzplatz für Vögel, die auf der Reise in ihre Winterquartiere Pause machen, Sicherheit bietet. Der endgültigen Entscheidung der sudanesischen Regierung, die todbringende Hochspannungsleitung zu entfernen, ging die jahrelange Arbeit verschiedener Schutzorganisationen voraus.

    Quelle: „Sudan’s ‚killer power line‘ is disconnected”, Februar 2014, Wildlife Extra (http://www.wildlifeextra.com)

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