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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Mit GPS-Sender ausgestatteter Storch unter Spionageverdacht

Nach Angaben von Tierschützern wurde kürzlich ein Storch, der mit einem GPS-Sender ausgestattet war, in Oberägypten gefangen und zunächst von der Polizei festgesetzt. Der am Vogel angebrachte Sender führte dazu, dass die Polizei den Verdacht hegte, der Storch könnte zu Spionagezwecken eingesetzt worden sein. Spionageverdachtsfälle, in denen mit GPS-Sendern ausgestattete Vögel festgehalten wurden, soll es Berichten zufolge in der arabischen Welt schon häufiger gegeben haben. Der Storch wurde aber wieder freigelassen und flog zu einer der Nil-Inseln, wo er wiederum von Dorfbewohnern eingefangen wurde. Diese töteten den Vogel und verspeisten ihn anschließend. Die Tierschützer erklärten, dass Störche in dieser Region schon seit Tausenden von Jahren zum Speiseplan der Bewohner gehören und es sich daher nicht um einen Einzelfall handelt.

    Quelle: “Tod am Nil: Als Spion verhafteter Storch endete im Kochtopf“, der Standard, 09.09.2013 (http://derstandard.at)

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