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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Vogelgrippe – kein Ende in Sicht?

Schon wieder hat die Vogelgrippe zugeschlagen, diesmal im Westen Niedersachsens im Kreis Vechta. Und wieder ist es nach Angaben des Agrarministeriums in Hannover der Vogelgrippe-Erreger vom Typ H7, der bei Eigenkontrollen eines Betriebs entdeckt wurde. Betroffen sind etwa 11.000 Puten, die aus Sicherheitsgründen voraussichtlich getötet werden müssen. Der Betrieb wurde sofort nach Bekanntwerden des Infektionsausbruchs gesperrt und auch um den Geflügelhof herum wurde eine Sperrzone von einem Kilometer eingerichtet. Im Sperrbezirk befinden sich noch zwei weitere Geflügelhaltungen, darunter ein Aufzuchtstall für Junghennen mit einem Bestand von etwa 17.000 Tieren, aus dem jetzt ebenfalls Proben genommen werden. Erst wenn 21 Tage nach der Reinigung und Desinfektion der betroffenen Geflügelhaltung kein neuer Vogelgrippefall auftritt, können die Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben werden. Ob es noch weitere Kontaktbetriebe gibt und was die Ursache für den Infektionsausbruch war, soll im Rahmen weiterer Untersuchungen ermittelt werden.

Quelle: „H7-Vogelgrippe im Landkreis Vechta“, der Standard, 15.05.2013 (http:// http://www.animal-health-online.de/gross)

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