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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Geflügelbetriebe von Vogelgrippe-Erreger heimgesucht

Im Landkreis Osnabrück gab es im letzten Monat mehrere Fälle von Vogelgrippe-Infektionen in Geflügelhaltungen. Zunächst waren insgesamt etwa 27.000 Tiere aus zwei Putenmastbetrieben betroffen, die getötet werden mussten, weil dort der Vogelgrippe-Erreger vom Typ H7 nachgewiesen wurde. Nach Angaben des Agrarministeriums wurde das Virus kurz danach in einem weiteren Betrieb mit einem Bestand von etwa 19.000 Puten, der ebenfalls aus Sicherheitsgründen vernichtet werden musste, entdeckt. Um die Geflügelhöfe wurden Sperrgebiete von jeweils einem Kilometer eingerichtet, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. Erst wenn drei Wochen nach der gründlichen Reinigung und Desinfektion der Betriebe kein neuer Infektionsfall auftritt, dürfen diese Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben werden. In weiteren Untersuchungen sollen die Ursachen des Ausbruchs geklärt und mögliche Kontaktbetriebe ermittelt werden.

Quellen: „H7-Vogelgrippe bei zwei Putenbetrieben im Landkreis Osnabrück – 27.000 Tiere werden getötet“, der Standard, 18.04.2013; „Neuer Fall von milder H7-Vogelgrippe im Landkreis Osnabrück“, der Standard, 25.04.2013 (http://www.animal-health-online.de/gross)

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