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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Neue Fälle von Vogelgrippe

Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland wurden erst kürzlich wieder H7-Influenzaviren in Geflügelbeständen entdeckt. Das Virus wurde bei einer Routinekontrolle, die das staatliche Veterinäruntersuchungsamt auf einem Hobby-Geflügelhof im nordrheinwestfälischen Kreis Soest durchführte, bei der Untersuchung eines verendeten Nandus, einer südamerikanischen Straußenart, entdeckt. Nachdem Proben aus dem infizierten Tierbestand im Friedrich-Löffler-Institut in Riems labortechnisch untersucht worden waren, bestätigte das Institut den Ausbruch der Vogelgrippe in der betroffenen Geflügelhaltung. Nachdem ein weiterer Nandu, drei Pfauen, fünf Gänse und zwei Enten sicherheitshalber getötet wurden, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern, wurde der Hof gereinigt und desinfiziert. Der Veterinärdienst richtete in einem Radius von einem Kilometer um den Hof ein Sperrgebiet ein und führte in 35 weiteren Geflügelbeständen in der näheren Umgebung stichprobenartig Untersuchungen durch. Wenige Tage später wurde auch in einer niederländischen Provinz der Ausbruch der Vogelgrippe gemeldet. Das H7-Vogelgrippevirus wurde dort in einem Legehennenbetrieb mit mehr als 80.000 Tieren entdeckt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Den Haag gibt es in dem betroffenen Betrieb Ställe, die den Hennen einen Auslauf ins Freiland ermöglichen. Ob es sich bei dem Erreger um einen hochansteckenden Typus handelt, wird in weiteren Laboruntersuchungen geklärt.

Quellen: „H7-Geflügelpest in Lippstadt“, aho Redaktion Grosstiere, 07.03.2013; „Niederlande: H7-Influenzavirus bei Legehennen“, aho Redaktion Grosstiere, 12.03.2013 (http://www.animal-health-online.de/gross)

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