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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Hitzewelle in Australien gefährdet Vögel

Die extreme Hitzewelle, unter der Australien momentan immer noch leidet, stellt nach Angaben der Wissenschaftler eine große Gefahr für zahlreiche Vogelarten dar. Die Vögel sind mittlerweile kaum noch in der Lage, die hohen Temperaturen auszuhalten, so dass man im schlimmsten Fall mit einem Massensterben rechnen muss. „Hitzewellen aus den Jahren 2009 und 2010, die nicht das Ausmaß der aktuellen rekordbrechenden Hitzewelle erreichten, führten in vielen Teilen Australiens schon zu hohen Sterberaten bei den Vögeln“, erklärten die Forscher. Mittlerweile häufen sich die Berichte über tote Vögel, die von der Bevölkerung in den eigenen Gärten aufgefunden wurden. Ein internationales Forscher-Team aus Afrika untersucht zur Zeit die Auswirkungen, die solche Hitzewellen auf das körperliche Wohlbefinden und das Verhalten der Vögel haben. Sie hoffen, aus den Ergebnissen Kenntnisse über die möglichen Auswirkungen, die eine Klimaveränderung auf die Vögel haben könnte, zu gewinnen. Die bisherigen Untersuchungen haben nach Angaben der an der Studie beteiligten Wissenschaftler gezeigt, dass die Vögel schon bei Temperaturen um die 35 °, die noch weit unter den derzeitigen Temperaturen liegen, an körperlicher Kondition verlieren. Noch höhere Temperaturen führen dazu, dass die Vögel sich kaum noch bewegen, um den Körper nicht noch mehr zu erhitzen und daher nicht mehr in der Lage sind, auf Futtersuche zu gehen. Je länger solche extremen klimatischen Bedingungen andauern, desto negativer kann sich dies langfristig auf ganze Populationen auswirken. Inzwischen versuchen viele Australier, den Vögeln mit zusätzlichen Wasserrationen in ihren Gärten zu helfen.

Quelle: „Australian heat wave could lead to mass die-offs of birds“, Wildlife Extra, Januar 2013 (http//:www.wildlifeextra.com/go/news)

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