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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Gänse mit Vogelgrippevirus infiziert

In einer Freizeitgeflügelhaltung im Landkreis Kassel wurde jetzt der Vogelgrippe-Erreger H5N2 nachgewiesen. Fast die Hälfte der auf dem betroffenen Hof lebenden Gänse musste getötet werden. Darüber hinaus wurde eine Überwachungszone von einem Kilometer rund um die Geflügelfarm eingerichtet. Das Vogelgrippevirus war entdeckt worden, als der Besitzer seine Gänse, die er auf einer Geflügelmesse in Leipzig präsentieren wollte, untersuchen ließ. Für die Ausstellung war nämlich der Nachweis erforderlich, dass bei den Tieren keine Erkrankung vorliegt. Den Gänsen waren Tupferproben entnommen worden, die vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor untersucht wurden und eine Infektion mit dem H5N2 ergaben. Nachdem das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems den Erregernachweis bestätigt hatte, wurde die betroffene Haltung durch das für den Landkreis zuständige Amt für Veterinärwesen umgehend gesperrt. „Wir haben noch Glück im Unglück, da es sich um die niedrigpathogene Variante handelt und wir daher die Überwachungszone nur auf einen Kilometer Radius festlegen mussten“, erklärte die stellvertretende Landrätin. In allen Haltungen in der näheren Umgebung sollen nun sicherheitshalber Proben genommen und auf den Vogelgrippe-Erreger getestet werden. Mit dieser Maßnahme soll ausgeschlossen werden, dass noch weitere Haltungen betroffen sind und das Virus weiter verbreitet wird.

Quelle: „Vogelgrippevirus in Hombresser Geflügelhaltung: 40 Tiere mussten getötet werden“, aho Redaktion Grosstiere, 07.12.2012 (http://www.animal-health-online.de/gross)

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