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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Fossilien von Riesen-Pinguinen entdeckt

Argentinische Forscher haben in der Antarktis Fossilien eines Riesen-Pinguins entdeckt, der dort vor etwa 34 Millionen Jahren gelebt haben soll. Untersuchungen der fossilen Überreste ergaben, dass diese flugunfähigen Seevögel zu ihren Lebzeiten etwa zwei Meter groß gewesen sein dürften. „Dies ist der größte und schwerste Pinguin, der jemals gefunden wurde“, erklärte eine Paläontologin des Naturkundemuseums in Buenos Aires. Bisher hatte man eine andere Spezies, deren Überreste Forscher an der Südküste des heutigen Peru entdeckten, für die größte Pinguin-Art Amerikas gehalten. Diese Vögel, die über einen 20 cm langen, dolchartigen Schnabel verfügten, lebten vor 36 Millionen Jahren und erreichten eine Größe von maximal 1,50 Metern. Der größte, heute lebende Pinguin ist der Kaiserpinguin, der eine Höhe von 1,30 Metern erreicht. Künftige Expeditionen in die Antarktis sollen der Suche nach weiteren Fossilien dienen, von denen die Forscher sich Kenntnisse über die Fortbewegung dieser übergroßen Pinguine erhoffen. Frühere fossile Funde legen darüber hinaus den Schluss nahe, dass die Ur-Pinguine nicht mit dem für heutige Exemplare typischen schwarz-weißen „Frack“, sondern mit einem rötlich-braunen oder grauen Gefieder ausgestattet waren.

Quelle: „Mannshohe Pinguin-Art in der Antarktis entdeckt“, der Standard, 22.11.2012 (http://derstandard.at)

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