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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Tropisches Virus sorgt für Massensterben bei Amseln

Berichten verschiedener Online Magazine zufolge ist nach Angaben eines Virologen des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin erstmals ein Mensch in Deutschland nachweislich mit dem tropischen Usutu-Virus infiziert worden. Bei dem Betroffenen soll es sich um einen Blutspender handeln, der jedoch nach eigenen Angaben keine Krankheitssymptome bemerkt habe. Schon im vergangenen Sommer hatte das afrikanische Usutu-Virus im Südwesten Deutschlands ein Massensterben der Amseln verursacht und auch aktuell verenden immer noch unzählige Vögel auf Grund der Virusinfektion. Das Virus wurde in einer Stechmückenart in Deutschland gefunden und ist auf den Menschen übertragbar. Die Infektion, die nur über einen direkten Mückenstich übertragen werden kann, könnte nach Angaben des Virologen Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge beim Menschen und bei älteren und geschwächten Personen im schlimmsten Fall sogar eine Gehirnentzündung verursachen. Schon 2009 waren zwei immungeschwächte Patienten in Italien mit dem Virus infiziert worden. In diesem Sommer sind im Südwesten Deutschlands bereits Tausende von Amseln an dieser Virusinfektion gestorben, in manchen Gebieten wurden inzwischen kaum noch Amseln gesichtet. Der Naturschutzbund Deutschland e.v. (NABU) forderte die Bevölkerung zur Meldung tot aufgefundener Amseln, um die Verbreitung und Folgen dieser neuen Vogelkrankheit zu verfolgen und zu analysieren.
Quellen: Internet; „Das Amselsterben geht weiter“, 01.08.2012, NABU e.V. (http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/forschung/amselsterben)

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