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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Mysteriöses Pinguinsterben in Brasilien

Kurzmeldung
Verschiedene Online-Magazine berichteten über ein mysteriöses Pinguinsterben an den Stränden des südbrasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul. Dort wurden nach Angaben lokaler Medien vor wenigen Tagen etwa 500 verendete Pinguine angespült, deren Todesursache bisher unbekannt ist. Die flugunfähigen Seevögel brüten normalerweise in größeren Kolonien im Süden Argentiniens und Chiles, halten sich aber zwischen März und September an der Küste von Rio Grande do Sul auf. Untersuchungen der Pinguin-Kadaver, die über mehrere Strandabschnitte verstreut lagen, ergaben, dass die Tiere keine äußeren Verletzungen aufwiesen. Darüber hinaus gab es auch keine Anzeichen von Folgen einer möglichen Ölverschmutzung. Die Magellan-Pinguine waren gut genährt, so dass ein Nahrungsdefizit auch nicht als Ursache für das Massensterben in Frage kommt. Derzeit werden weitere tote Pinguine von Mitarbeitern des Zentrums für Meeresstudien untersucht, um den Grund für das Pinguin-Sterben herauszufinden.
Quelle: Internet

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