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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Vogelsterben in peruanischem Küstengebiet

Medienberichten zufolge wurden an der nordperuanischen Küste kürzlich rund 1500 tote Vögel, darunter hauptsächlich Pelikane und Guanotölpel, gefunden. Nach Angaben des stellvertretenden Umweltministers geht das massive Vogelsterben auf die Erwärmung der Küstengewässer zurück. Die Sardellenschwärme, eine der Hauptnahrungsquellen für die Seevögel, haben sich auf Grund der Wassererwärmung in tiefere und kältere Gewässer zurückgezogen, so dass die Seevögel vermutlich verhungert sind. Die toten Vögel wurden auf einem 160 km langen Küstenabschnitt entdeckt. Einige Tage vorher wurden ganz in der Nähe über 850 tote Delfine angeschwemmt, die jedoch an einer Viruserkrankung gestorben waren, wie nachfolgende Untersuchungen ergaben.
Quelle: “Massives Vogelsterben an Perus Küste“, der Standard, 04.05.2012 (http://derstandard.at)

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