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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Weiß gefiederte Vögel sind leichte Beute

Forscher der Universität im englischen Oxford beobachteten im Zuge eine Studie, dass sich Habichte aus Taubenschwärmen mit weitgehend blaugrauen Exemplaren bevorzugt die wenigen weiß gefiederten Vögel herauspicken. Die Biologen hatten im Hamburger Raum Habichte bei der Jagd auf Felsentauben beobachtet und festgestellt, dass die Greifvögel es besonders auf Tauben mit weißem oder teilweise weißem Federkleid abgesehen hatten. Die Forscher erklärten dieses Verhalten mit dem sogenannten „Seltsamkeitseffekt“ – bei einem drohenden Angriff ballen sich die Tauben in einem schützenden Schwarm zusammen und erschweren dem angreifenden Vogel so die Orientierung. Eine Taube, die jedoch eine den anderen Artgenossen gegenüber auffällige Gefieder-Farbe aufweist, lenkt die Aufmerksamkeit des Angreifers unmittelbar auf sich und erhöht damit die Chancen auf seinen Jagderfolg. In der Natur ist es daher eher selten, dass Tiere ein weißes Fell oder Gefieder aufweisen. Als leichte Beute haben solche auffälligen Tiere nämlich eine wesentlich geringere Überlebenschance als die Tiere, die sich auf Grund ihrer gewöhnlichen Farbe nicht aus der Menge der Artgenossen hervorheben.
Quelle:“Habichte stürzen sich bevorzugt auf weiße Tauben“, der Standard, 14.04.2012 (http://derstandard.at)

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