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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Vogelgrippe-Gefahr im niederländischen Grenzgebiet

Nachdem in einem Geflügelbetrieb in der niederländischen Provinz Limburg erst kürzlich die H5N2-Vogelgrippe ausgebrochen war, empfiehlt nun auch der angrenzende Landkreis Heinsberg, vorerst auf die Freilandhaltung der Tiere zu verzichten. Auch die nahegelegenen Kreise Viersen, Kleve und die Stadt Aachen sprachen sich aus Sicherheitsgründen für die Stallhaltung des Geflügels in den Betrieben aus. Die von der Virusinfektion betroffene Geflügelhaltung in der Provinz Limburg liegt nur rund 25 km Luftlinie von der Grenze zum Landkreis Heinsberg entfernt, so dass die Gefahr einer Verbreitung des H5N2-Virus in dieser Region nicht auszuschließen ist. Damit dieser Virustyp die Bestände auf deutscher Seite nicht auch noch infiziert und dort möglicherweise noch zu einer gefährlicheren Variante des Vogelgrippe-Virus mutiert, wurde den Betrieben in der Region die Ergreifung von Sicherheitsmaßnahmen nahegelegt. Den Geflügelhaltern wurde geraten, vor den Ställen Desinfektionsmatten auszulegen, Schutzkleidung zu tragen und den Personenverkehr im Stall auf das notwendigste zu reduzieren. Darüber hinaus hat das Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf empfohlen, vor allem in den grenznahen Kreisen wie Heinsberg, Aachen, Viersen und Kleve das gesamte Geflügel im Stall zu belassen, um den Infektionsweg über Wildvögel zu vermeiden.

Quelle:“Landkreise empfehlen Stallhaltung wegen Vogelgrippe“, aho Redaktion Grosstiere, 23.03.2012 (http://www.animal-health-online.de/gross)

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