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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Erneut weißes Kiwi-Küken geschlüpft

Erst im Mai des letzten Jahres war in einer neuseeländischen Brutstation ein weißes Kiwi-Küken geschlüpft, das in der Welt der Wissenschaftler für jede Menge Aufregung sorgte (1). Das neuseeländische Brutzentrum dient der Aufzucht selterner Vogelarten wie Kiwis und auch Kokakos, bei denen es sich um Singvögel handelt, die nur in Neuseeland vorkommen und kurz vor dem Aussterben stehen. Ziel des Programms ist die Wiederansiedelung solcher seltenen Arten in Regionen, in denen sie ausgestorben sind. Vor kurzem schlüpfte in der Brutstation erneut ein weißes Kiwi-Küken, bei dem es sich wie bei dem ersten Küken nicht um einen Albino handelt, sondern einfach nur um eine für diese Art außergewöhnliche Farbbvariante. Weiße Küken werden dann geboren, wenn sowohl Mutter als auch Vater ein bestimmtes Gen besitzen. Doch selbst dann ist die Chance, ein weißes Küken zu bekommen für die Kiwi-Eltern noch äußerst gering. Für die Betreiber der Brutstation, wo zur Zeit ein weiteres Ei aus demselben Nest ausgebrütet wird, ist das Ereignis eine kleine Sensation. „Jeder Kiwi ist wertvoll, aber einen zweiten weißen Kiwi zu bekommen ist ein wunderbares Geschenk“, erklärte die Managerin des Brutzentrums. Die beiden weißen Kiwis werden allerdings nicht ausgewildert, da sie durch ihre auffällige Gefiederfarbe kaum eine Überlebenschance in der freien Wildbahn haben.

(1) „Weißes Kiwi-Küken im Brutzentrum geschlüpft“, Papageienschutz-aktuell, 25.05.2011
„Schon wieder ein schneeweißer Kiwi geschlüpft …“, Der Standard, 23.12.2011 (http://derstandard.at)

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