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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Seltene Kiwis auf neuseeländischer Insel ausgewildert

Der braune Haastkiwi, eine Kiwiart, die nur noch in einem kleinen Gebiet im Nordwesten der neuseeländischen Südinsel vorkommt, gilt nach der roten Liste der IUCN als gefährdet.  Verantwortlich für die Dezimierung dieser Art ist der enorme Bevölkerungszuwachs und die damit verbundene Zerstörung ihrer Lebensräume.  Darüber hinaus sind diese Vögel ebenfalls durch eingeschleppte Tierarten wie etwa Füchse oder Katzen extrem bedroht. Jetzt wurden sieben Jungtiere dieser nachtaktiven Vogelart erstmalig auf Pomona Island, einer der größten Seeinseln Neuseelands, ausgewildert. Dort hatte eine gemeinnützige Stiftung mit der Unterstützung des neuseeländischen Umweltministeriums ein Schutzgebiet für gefährdete Arten geschaffen, das frei von fremd eingeschleppten Tieren ist. Damit das Überleben der Kiwis gesichert ist, werden ihre Eier zusätzlich zu den bsiherigen Schutzmaßnahmen aus den Nestern in der freien Wildnis entnommen und ausgebrütet. Die Vögel werden dann später in Schutzgebieten, in denen sie vor fremden Tierarten sicher sind,  freigelassen, um irgendwann selbst erfolgreich zu brüten und so die Kiwi-Population zu vergrößern.

Quelle: „Critically endangered kiwi chicks released on New Zeeland’s pest-free Pomona Island“, Wildlife Extra, November 2011 (http://www.wildlifeextra.com/go/news)

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