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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Weißer Kiwi wird nicht ausgewildert

Der weiße Kiwi, der im Mai dieses Jahres im Brutzentrum eines neuseeländischen Vogelschutzzentrums das Licht der Welt erblickte (1) soll nicht, wie es das Brutprogramm normalerweise vorsieht, augewildert werden. Nach Angaben der Vogelschützer ist der Kiwi  auf Grund seines auffälligen weißen Gefieders in der freien Natur zu großen Gefahren ausgesetzt. Der Vogel soll stattdessen in ein Gehege umziehen, wo Besucher ihn beobachten können. In dem Gehege sollen entsprechende Umweltbedingungen simuliert werden, damit der eigentlich nachtaktive Vogel während der Besuchszeiten zu sehen ist. „Eigentlich ist das Ziel des Brutprogramms, eine bleibende Kiwi-Population in der Wildnis zu etablieren“, erklärte der Sprecher des Vogelschutzzentrums. „Manukura wird aber als besonderes Geschenk angesehen und soll deshalb besonders geschützt werden“. Vor drei Wochen war das Kiwi-Weibchen erkrankt und vorübergehend zur Behandlung in den Zoo von Wellington gebracht worden. Der Vogel hatte zwei kleine Steine verschluckt, von denen einer auf natürliche Weise ausgeschwemmt und der andere mit einem Lasergerät zertrümmert wurde. Nach Angaben der Vogelschützer ist er der erste weiße Kiwi, der je in einem Brutprogramm geschlüpft ist.

(1) „Weißes Kiwi-Küken im Brutzentrum geschlüpft“, Papageienschutz aktuell, 25.05.2011
Quelle: „Schneeweißer Kiwi darf nicht ausgewildert werden“, Der Standard, 11.11.2011 (http://derstandard.de)

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