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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Zugvögel durch plötzlichen Wintereinbruch beeinträchtigt

Ein plötzlicher Wintereinbruch im Westen Österreichs, der vor wenigen Tagen in den höheren Lagen teilweise schon große Schneemengen mit sich brachte, bereitet auch den Zugvögeln auf ihrem Weg in wärmere Regionen Probleme. Tausende Vögel waren scheinbar notgedrungen in Tirol, wo für Fahrzeuge bereits Schneekettenpflicht herrschte, zwischengelandet. „Dieser Kälteeinbruch ist das Schlechteste, das einem Zugvogel passieren kann, wenn er auf Zug ist“, erklärte ein Biologe des Innsbrucker Alpenzoos. Nach Angaben des Wissenschaftlers verlieren die Vögel bei Schneetreiben und Nebel leicht die Orientierung. Darüberhinaus macht den Tieren auch die Nässe zu schaffen, weil diese das Gefieder nach und nach aufweicht. Vermutlich waren die Zugvögel auf Grund dieser widrigen Umstände gezwungen, zwischenzulanden und auf besseres Wetter zu warten. Besonders für Schwalben ist die Wartezeit problematisch, da sie auf Grund ihrer eher geringen Körpermasse spätestens nach zwei Tagen Pause wieder dringend Nahrung aufnehmen müssen. Nach Angaben des Biologen könnte die Situation andernfalls kritisch für die Schwalben werden.

Quellen: „Wintereinbruch macht Zugvögeln zu schaffen“, Der Standard, 20.09.2011 (http://derstandard.at)

 

 

 

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