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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Gefährdete Sittichart vor Wildkatzen geschützt

Die Existenz des  extrem seltenen Erdsittichs, der im Westen Australiens lebt, ist durch andere Tierarten wie die dort lebende Wildkatze bedroht. Daher wurde der Versuch gestartet, die Wildkatzen mit Hilfe von Ködern zu fangen und ihre Population so zu dezimieren. Die Wildkatzen, die nicht nur für die Erdsittiche, sondern auch für weitere einheimische Tierarten zur Gefahr geworden sind, konnten in der Vergangenheit mit herkömmlichen Fleischködern nicht besonders erfolgreich gefangen werden. Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt- und Naturschutz (DEC = Department of Environment and Conservation), das für die Verwaltung und Leitung aller Naturschutzgebiete in West-Australien zuständig ist, wurden daher Giftköder in den Natur- und Nationalparks verstreut, mit denen man einen besseren Erfolg erzielte.  Anfang dieses Jahres wurde Westaustralien von extremen Waldbränden heimgesucht, die weite Teile des Lebensraumes der Erdsittiche zerstörten, so dass die Überwachung und Dezimierung des Wilkatzenbestandes umso wichtiger für die  Erhaltung dieser seltenen Vogelart ist, die beiden Faktoren gleichzeitig nicht stand halten könnte. Als zusätzliche Schutzmaßnahme wurden einige Erdsittiche eingefangen, um diese Vogelart besser erforschen und möglicherweise für eine spätere Auswilderung Nachwuchs in Gefangenschaft züchten zu können.

Quelle: „Highly endangered Western ground parrot to benefit from removal of feral cats“, Wildlife Extra, Juni 2011 (www.wildlifeextra.com)

 

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