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Vogelgrippevirus aus Kreis Gütersloh analysiert

Das ungefährlichere Vogelgrippevirus vom Subtyp H7, das erst kürzlich vermehrt im nordrheinwestfälischen Kreis Gütersloh aufgetaucht war, ist nach Angaben von Wissenschaftlern des Friedrich -Loeffler-Instituts in dieser Region vermutlich schon wesentlich länger heimisch. Das nationale Referenzlabor für Geflügelpest des Instituts auf der Insel Riems hat das Virus aus den betroffenen Geflügelhaltungen im Kreis Gütersloh inzwischen analysiert und stellte seine Verwandtschaft mit dem H7-Vogelgrippevirus, das Ende März 2011 in den Niederlanden und schon im Juli 2010 im Zoo Hannover entdeckt wurde, fest. Dies führte zu der Annahme, dass es sich in der nordrheinwestfälischen Region schon länger gehalten hat aber auf Grund der niedrigen Ansteckungsgefahr und der unauffälligen Symptomatik bislang unerkannt geblieben ist. Bei den Haushühnern und Mastputen aus dem Kreis Gütersloh wurden hingegen Symptome   der Atemwege, eine erheblicher Leistungsabfall und eine erhöhte Sterblichkeitsrate festgestellt, was für eine Infektion mit dem ungefährlicheren H7-Vogelgrippevirus eher untypisch ist.

Quelle: „H7-Influenzavirus schon längere Zeit in der Region“, aho Redaktion Grosstiere, 16.06.2011 (www.animal-health-online.de/gross)

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