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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Pelikane sterben auf mysteriöse Weise

In den letzten Wochen wurden im U.S.-Bundesstaat North Carolina vermehrt tote und verletzte Pelikane an Land geschwemmt. Manche der noch lebenden Vögel waren so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten.  Die Kadaver der zuerst an Land geschwemmten braunen Pelikane, wurden zwar   untersucht aber Hinweise auf eine Vergiftung oder sonstige mögliche Erklärungen für den Tod der Tiere gab es zunächst nicht.  Einige Monate zuvor hatte es in der Region schon einmal einen ähnlichenn Vorfall gegeben, bei dem 250 der gefährdeten Pelikane verendeten. Der Mitarbeiter einer Auffangstation für Wildtiere beschreibt die Fügel der betroffenen Vögel zum Teil als komplett auseinandergebrochen. Zur Ermittlung der Todesursachen wurde eine Untersuchungskommission gegründet, die aus Beamten verschiedener Natur- und Tierschutzorganisationen sowie auch aus Beamten saatlicher Behörden gebildet wurde. Nach Angaben einer der führenden amerikanischen Vogelschutzorganisationen kommt es zwar durchaus vor, dass die Vögel wetterbedingt oder durch Krankheiten und Parasitenbefall verenden und nach ihrem Tod von anderen Tieren zerfressen werden, doch in vielen Fällen sind es Menschen, die sie so zurichten. „Manche Verletzungen der Pelikane könnten zwar auch von aasfressenden Krebsen oder anderen Tieren im Wasser oder an Land herbeigeführt worden sein, so dass sie in solchen Fällen nicht unbedingt als Hinweise auf absichtlich zugefügte Wunden  zu sehen sind. Doch in diesem Fall sind die Aasfresser als anzunehmender Grund dafür eher unwahrscheinlich, da einige schwer verletzte Pelikane noch lebend gefunden wurden“, erklärte die Projektleiterin  der Vogelschutzorganisation.

Quelle: „Second wave of mystery pelican deaths in US“, Wildlife Extra, Mai 2011 (www.wildlifeextra.com)

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