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Weißes Kiwi-Küken in Brutzentrum geschlüpft

In Neuseeland ist in diesem Monat ein weißes Kiwi-Küken geschlüpft, was sehr selten vorkommt. Seit 2003 versuchen Ornithologen die vom Aussterben bedrohten Kiwi-Arten zu retten. Um ihr Überleben zu sichern, sammeln sie Eier in der Wildnis und bringen diese in ein Zentrum für staatliche Brutprogramme, wo die Küken ausgebrütet werden. Anschließend werden sie so lange aufgepäppelt, bis sie kräftig genug sind, um sich in der freien Natur selbst vor Angreifern schützen zu können. Die flugunfähigen und nachtaktiven Kiwis, von denen es nach Schätzungen des Umweltamtes noch etwa 70.000 Exemplare gibt, hatten vor Ankunft der weißen Siedler in Neuseeland keine natürlichen Feinde. Heute sind sie  jedoch besonders durch Hermeline und Hunde bedroht. Das  weiße Kiwi-Küken, das nach Angaben des Brutzentrums aber kein Albino sein soll, ist am 01. Mai geschlüpft und gilt als Rarität unter den begeisterten Ornithologen.  „So weit wir wissen, ist es das erste weiße Küken, das in Gefangenschaft geschlüpft ist“, sagte derVorsitzende des Aufsichtsrats des Brutzentrums.

Quelle: „Weißes Kiwi-Küken geschlüpft“, Der Standard, 24.05.2011 (http://derstandard.at)

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