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Bienenfresser in Schweden aufgetaucht

Im schwedischen Lappland, rund 150 Kilometer südlich des Polarkreises, machten Ornithologen eine ungewöhnliche Entdeckung. Sie sichteten etwa ein Dutzend Bienenfresser, bei denen es sich um farbenprächtige Zugvögel handelt, die in Europa üblicherweise nur bis Deutschland und Südostpolen fliegen und sich in dieser Jahreszeit für gewöhnlich noch in Südeuropa aufhalten. Der Bienenfresser bevorzugt warmes Klima und sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Südwest- und Vorderasien, Nordwestafrika bis nach Süd- und Osteuropa. In Deutschland galt diese Vogelart einst als ausgestorben, bevor sie seit 1990 hier wieder vermehrt brütete. Die Vögel bevorzugen offene Landschaften mit einzelnen Bäumen und Gebüschen als Lebensraum und brüten in Steilhängen an Ufern von Flüssen und Seen. Bienenfresser ernähren sich von Insekten, vorzugsweise von Bienen, Wespen und Hummeln aber auch von fliegenden Käfern, Libellen und Zikaden,  die sie im Flug erbeuten. Nach Angaben der Ornithologen hat vermutlich ein warmer Südostwind die ungewöhnlichen gefiederten Besucher  nach Lappland gelockt. Medien berichteten über einen großen Zustrom an Vogelbeobachtern, die sich mit eigenen Augen von der Anwesenheit der seltenen Gäste überzeugen wollten.

Quelle: „Bienenfresser 150 Kilometer südlich des Polarkreises aufgetaucht“, Der Standard, 13.05.2011 (http://derstandard.at)

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