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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Kakapo-Nachwuchs auf neuseeländischer Insel

Auf der kleinen südpazifischen Insel Codfish Island im Süden Neuseelands schlüpften in der diesjährigen  Brutsaison 11 Kakapo-Küken, von denen 6  schwächere Tiere vorübergehend in eine Auftzuchtstation gebracht wurden. Acht Wochen lang werden die Küken dort von Hand aufgezogen, damit sie kräftig genug für eine Rückkehr in die freie Natur werden. Die neuseeländische Insel ist ein Vogelschutzgebiet, das dem vom Aussterben bedrohten, flugunfähigen Kakapo, der zur Familie der Papageien gehört, einen geeigneten Lebensraum bietet. Der Bestand dieser außergewöhnlichen Vogelart, deren Existenz man durch verschiedene Schutzmaßnahmen weiterhin zu sichern versucht, ist im letzten Jahrhundert stark zurückgegangen. Der nachtaktive Vogel ernährt sich hauptsächlich von Pflanzen, vorzugsweise von der sogenannten Rimu-Pflanze, die zur Familie der Steineibengewächse gehört und nur in Neuseeland heimisch ist. In dieser Saison sind die Rimu-Pflanzen, mit der die Elterntiere ihre Küken üblicherweise füttern,  jedoch nicht rechtzeitig heran gereift, so dass die Vögel auf zusätzliche Nahrung, die ihnen von den Naturschützern angeboten wurde, zurückgreifen mussten. Insgesamt legten die weiblichen Kakapos in dieser Brutsaison 20 Eier, von denen 5 unbefruchtet blieben und 11 erfolgreich ausgebrütet wurden.

Quelle: „11 Kakapo chicks hatched in 2011 season“, Wildlife Extra, Mai 2011 (http://www.wildlifeextra.com)

 

 

 

 

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