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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Vogelgrippe gefährdet erneut Geflügelbestände

In vielen asiatischen Ländern wird die Landwirtschaft immer wieder durch den Ausbruch der Vogelgrippe belastet. Der gefährliche Erreger H5N1 grassiert zur Zeit in Nepal, Bangladesh, Kambodscha, Südkorea und Japan und kann durch den internationalen Reisverkehr und Handel jederzeit aus diesen Ländern in sämtliche Regionen der Erde gelangen. Doch nicht nur diese Länder sind betroffen, sondern auch aus aus anderen Gebieten werden aktuell Fälle von Infektionen durch das H5N1-Virus gemeldet. Im Nahen Osten tauchte das Virus beispielsweise im Westjordanland, etwa drei Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt, bei einem Putenbestand auf. Dort verendete nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamtes in Paris eine große Zahl von Tieren, bei denen der Erreger H5N1 nachgewiesen wurde. In einem südlich von Jerusalem gelegenen Dorf sollen nach Angaben der israelischen Medien etwa 40.000 Puten getötet werden, weil der gefährliche Erreger auch dort festgestellt wurde. Bisher soll jedoch nur dieser Putenbestand getötet werden, da das H5N1-Virus auf den anderen umliegenden Geflügelfarmen nicht nachgewiesen werden konnte.

Quellen: „Asien von Seuchen heimgesucht“, 04.03.2011, „H5N1 im Norden des Westjordanlands“, 04.03.2011, „Israel: 40.000 Puten sollen wegen H5N1-Vogelgrippe getötet werden“, 08.03.2011, aho Redaktion Grosstiere (www.animal-health-online.de/gross)

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