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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Erneut Fälle von Vogelgrippe aufgetreten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete inzwischen zwei neue Fälle von Vogelgrippe-Infektionen in Ägypten, die das ägyptische Gesundheitsministerium zuvor bestätigt hatte. Dort war die Infektion durch den Erreger H5N1 Anfang Januar diesen Jahres bei einem Zehnjährigen festgestellt worden. Der Junge hatte für diese Erkrankung typische Symptome entwickelt und war daraufhin in ein Krankenhaus gebracht worden, wo das H5N1-Virus bei den folgenden Untersuchungen entdeckt wurde. Nachforschungen ergaben, dass der Junge zuvor Kontakt zu Geflügel hatte und sich möglicherweise dort bei infizierten Tieren ansteckte. Der Gesundheitszustand des Jungen ist nach Angaben der WHO inzwischen wieder stabil. Einige Tage später steckte sich ein weiterer ägyptischer Junge, der gerade erst ein Jahr alt war,  mit dem Erreger an. Auch er ist nach erfolgreicher Behandlung wieder wohlauf und hatte sich ebenfalls durch den Kontakt zu erkranktem Geflügel mit dem H5N1-Virus infiziert. In Japan wurde das H5N1-Virus nach Angaben der zuständigen Präfekturverwaltung im Südwesten des Landes erneut auf zwei Hühnerfarmen festgestellt. In beiden Betrieben war es zu mehreren Todesfällen bei den Hühnern, deren Kadaver anschließend untersucht wurden, gekommen.

„Avian influenza – situation in Egypt – updates 41 /42“, WHO, 13./20.01.2011 (www.who.int); „Erneut H5N1-Geflügelpest in Japan“, aho Redaktion  Grosstiere, 23.01.2011 (www.animal-health-online.de/gross)

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