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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Thema Vogelgrippe bleibt aktuell

Nach Angaben des auf der Insel Riems ansässigen nationalen Referenzlabors des Friedrich-Löffler-Institutes wurden seit Oktober 2010 an mehreren Stellen in Deutschland vermehrt aviäre Influenzaviren bei Wildvögeln festgestellt. Zwar handelte es sich in diesen Fällen um die weniger ansteckende Form der Vogelgrippe, die im Gegensatz zum hochansteckenden H5N1 Virus für den Menschen ungefährlich ist, jedoch besteht jederzeit die Gefahr, dass die harmloseren Virustypen zu hochansteckenden Erregern mutieren. Daher appellierten die Veterinärämter an alle Tierhalter, die ihr Geflügel ganz oder teilweise im Freien halten, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um eine Ansteckung ihres Geflügelbestandes durch den Kontakt mit infizierten Wildvögeln zu vermeiden. Ebenfalls wurden aus Asien aktuelle Vogelgrippe-Infektionen bei verschiedenen Tierbeständen gemeldet. In Japan verendeten in einem Geflügelbestand von 20.000 Tieren fünf Hühner, bei denen ein H5-Influenzavirus nachgewiesen wurde, während das Umweltministerium von Aserbaidschan von einem Ausbruch der Vogelgrippe in einer westlich gelegenen Region des Landes berichtete. Im Südwesten von Korea entdeckte man in einem Gebiet, in dem regelmäßig viele Zugvögel überwintern, eine tote Wildente, die mit dem gefährlichen Vogelgrippevirus H5N1 infiziert war.

„Vermehrt niedrig pathogene Influenzaviren bei Wildvögeln“ (06.12.2010); „Japan meldet Verdacht auf H5-Vogelgrippe bei Geflügel“ (29.11.2010); „Aserbaidschan meldet Vogelgrippe in Geflügelbeständen“ (05.12.2010); „Süd-Korea: H5N1 bei Wildvögeln“ (08.12.2010), AHO Redaktion Grosstiere (www.animal-health-online.de/gross)

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