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Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Pfuhlschnepfen fliegen lange Strecken ohne Pause

Die Pfuhlschnepfe, die den Winter in Neuseeland verbringt und die übrige Zeit in Alaska lebt, kann zu Recht als der effizienteste Flieger der Welt bezeichnet werden. Diese Art legt in nur acht bis neun Tagen etwa 11.000 km Flugstrecke zurück, ohne eine Schlaf- oder Fresspause in Anspruch zu nehmen. Forscher dokumentierten dieses Ergebnis erstmals im Jahr 2007, nachdem sie Daten eines an einer Pfuhlschnepfe angebrachten Minisenders auswerten konnten. Ein schwedischer Wissenschaftler hat untersucht, wie solche Leistungen möglich sind und fand heraus, dass die Pfuhlschnepfe während ihres Flugs stündlich nur 0,41 Prozent ihrer Körpermasse verbrennt. Dies stellt im Vergleich zu anderen Zugvögeln einen extrem geringen Wert dar. Doch seinen Untersuchungsergebnissen zu Folge spielen auch andere Faktoren wie die hohe Fluggeschwindigkeit und eine ideale aerodynamische Form hinsichtlich der hohen Leistungsfähigkeit dieser Vogelart eine Rolle. Hinzu kommt ein ideales Verhältnis von Gewicht und Größe, so dass genügend Energie für die lange Reise vorhanden ist. Allerdings bleiben auch  Fragen offen wie etwa der Grund für den bis zu 2000 km langen Umweg, den die Pfuhlschnepfen auf ihrer Reise fliegen und auch die Frage, wie sie sich orientieren ist noch nicht ganz geklärt.

Quelle: „Die effizientesten Flieger der Welt“, Der Standard, 24.08.2010 (http://derstandard.at)

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