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Fossil einer unbekannten Storchenart entdeckt

Auf einer indonesischen Insel entdeckten Forscher in einer Höhle neben den Knochen kleinwüchsiger Menschen auch das Fossil eines bisher unbekannten Riesenstorches (Leptoptilus robustus), der schätzungsweise eine Größe von bis zu 1,80 Metern erreichte. Die fossilen Fragmente von Beinknochen, die nach Angaben der Wissenschaftler von einem Storch aus der Marabu-Familie stammten, sind zwischen 20.000 und 50.000 Jahre alt. Die Untersuchungen egaben, dass die Vögel rund 16 kg gewogen haben müssen und damit wahrscheinlich zu schwer zum Fliegen waren. Die indonesische Insel, die  zu den kleinen Sunda-Inseln gehört und nie mit dem asiatischen Festland verbunden war, hat neben den neu entdeckten Riesenstörchen weitere außergewöhnliche Arten hervorgebracht, wie etwa Mini-Elefanten und Riesenratten. Dort haben sich die verschiedenen Arten auf Grund der besonderen Umgebungsbedingungen  entweder als Zwerge oder Giganten entwickelt. „Die Körpergröße des Leptoptilos robustus und das Leben am Erdboden sind die Folge der insularen Umgebung, in der es jede Menge Beutetiere gab und wenige fleischfressende Säugetiere“, erklärten die  Wissenschaftler.

Quelle: „Auf Flores lebte einst ein Riesenstorch“, Der Standard, 08.12.2010 (http://derstandard.at)

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