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Albino-Eisvögel in Australien entdeckt

Im Norden Australiens entdeckten Wanderer zwei völlig weiße Kookaburras mit roten Augen, die zur Familie der normalerweise eher farbenprächtigen Eisvögel gehören. Es handelte sich dabei um sogenannte Albinos, die in der freien Wildbahn ein sehr seltenes Phänomen darstellen. Albinismus  ist  die Folge einer Genmutation und geht oftmals mit einer Störung der Sehkraft einher, was die Nahrungssuche für die betroffenen Tiere erheblich erschwert. Außerdem können sie sich auf Grund ihres auffällig weißen Gefieders kaum vor ihren natürlichen Feinden in Sicherheit bringen. Die beiden außergewöhnlichen Eisvögel, die in der Wildnis kaum eine Überlebenschance haben, wurden daher zu ihrem eigenen Schutz in menschliche Obhut genommen. Soweit bekannt, handelt es sich hierbei um das erste Mal, dass Albinos dieser Art gefunden wurden. Die Wanderer hatten die beiden Jungtiere nach einem Sturm am Boden entdeckt und sie in ein Tierhospital gebracht. Dort werden die Jungtiere, die noch gar nicht in der Lage waren, sich in der freien Wildbahn selbst zu ernähren, zur Zeit aufgepäppelt. Geplant ist, für die beiden Vögel später einen geeigneten Vogelpark zu suchen, in dem sie ihr weiteres Leben in Sicherheit verbringen können.

Quelle: „Albinotische Eisvögel gefunden und gerettet“, Der Standard, 06.12.2010 (http://derstandard.at)

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