Papageienschutz aktuell-news

Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

 

Kohlmeisen besitzen räumliches Erinnerungsvermögen

Im Rahmen einer Studie fanden Biologen einer schwedischen Universität heraus, dass Kohlmeisen sich auch 24 Stunden nach der Beobachtung noch erinnern können, wo andere Vögel ihr Futter gelagert haben. Bei Versuchen in einem eigens für Vogelexperimente eingerichteten Labor ließen die Wissenschaftler in Käfigen gehaltene Kohlmeisen zunächst beobachten, wo einige Sumpfmeisen ihre Sonnenblumenkerne versteckten. Nach einer Pause von einer bis zu 24 Stunden hatten die Kohlmeisen dann die Gelegenheit, auf Futtersuche zu gehen. Die besten Ergebnisse erzielten zwar die Vögel, die ihre Suche schon nach einer kürzeren Pause beginnen durften, aber auch nach 24 Stunden hatte die Fähigkeit, die beobachteten Verstecke zu finden, kaum nachgelassen. Bisher konnte diese Gedächtnisleistung nur bei einigen Rabenvögeln nachgewiesen werden. Nach Angaben der Forscher zeigte das Ergebnis der Experimente aber, das auch Kohleisen über ein auf vorhergehende Beobachtungen basierendes räumliches Erinnerungsvermögen verfügen. Sie gehen davon aus, dass diese Vogelart, die selbst kein Futter sammelt, aus ihren Beobachtungen lernt. Diese Fähigkeit ist in der freien Natur sehr nützlich und erhöht die Überlebenschance der Kohlmeisen erheblich. „Die Fähigkeit, Beobachtungen zu speichern, könnte für Nicht-Sammler wichtiger sein als für Sammler – die Überlebenschance kann dadurch unter Umständen drastisch steigen“, erklärte ein an der Studie beteiligter Forscher.

    Quelle: „Diebische Kohlmeise: Meister im aufstöbern fremder Futterverstecke“, der Standard, 14.02.2014 (http://derstandard.at)

Einzigartige Vogelart stammt aus der „Alten Welt“

Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die Frage nach der ursprünglichen Herkunft des etwa 60 bis 70 cm langen und fast ein Kilogramm schweren Hoatzins, einer einzigartigen Vogelart in Südamerika, zu klären. Dieser eigenartige Vogel, der äußerlich einem Hühnervogel mit auffälliger Federhaube ähnelt, stellt auf Grund seiner anatomischen Merkmale eine eigene Ordnung in der Vogelwelt dar. […]

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Viren minimieren Hauptnahrungsquelle afrikanischer Zwergflamingos

Seit einigen Jahren verschwinden in der Seenlandschaft der größten Provinz Kenias, dem Rift Valley, immer wieder große Teile der dort lebenden Flamingo-Populationen, die etwa 75 Prozent des weltweiten Vorkommens dieser bedrohten Vogelart ausmachen. Der Grund für das Verschwinden der örtlichen Flamingo-Bestände war den Wissenschaftlern bis heute ein Rätsel. Doch jetzt glauben Wiener Forscher, die Ursache […]

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Neue Erkenntnisse über die Abstammung des Kiwi

Aktuelle DNA-Untersuchungen, die ein Paläontologe im Rahmen seiner Forschungsarbeiten im Süden Australiens durchgeführt hatte, brachten neue Erkenntnisse über die Abstammung des neuseeländischen Kiwis. Der Kiwi soll nach Angaben des Forschers nicht, wie bisher angenommen, von dem längst ausgestorbenen neuseeländischen Riesenvogel Moa abstammen, sondern eher mit dem australischen Emu verwandt sein. Diese Vermutung führt […]

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