Papageienschutz aktuell-news

Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

 

Zoll beschlagnahmt Vogelei

Italienische Zollbeamte beschlagnahmten im März ein fossiles Vogelei, das ein Italiener per Paketpost in die Vereinigten Staaten von Amerika schicken wollte. Ihm drohen nun eine Geldbuße von 5.000 € und eine Gefängnisstrafe. Das Vogelei stammte von einem Elefantenvogel, der einst auf Madagaskar beheimatet war und sich dort seinen Lebensraum unter anderem mit Riesenlemuren teilte. Der Laufvogel gehörte mit einer Höhe von bis zu drei Metern und einem Gewicht von fast einer halben Tonne zu den größten Vogelarten, die je auf der Erde existierten. Das beschlagnahmte Ei war etwa 50 Zentimeter lang. Der Schmuggler hatte das fossile Ei in einem Karton verstaut und den Wert der Sendung mit weniger als 500 € angegeben. Nach Angaben der italienischen Behörden ist das Fossil aber als Kulturgut einzustufen und wird auf einen Verkaufswert von etwa 90.000 € geschätzt. Mit dem Versuch, es außer Landes zu bringen, hat der Mann sich somit strafbar gemacht. Er gab an, dass er und seine Frau das Vogelei zur Hochzeit geschenkt bekommen hätten und dass seine Frau mehrere davon besitze. Angeblich sollen die fossilen Vogeleier auf Madagaskar für wenige Euro angeboten werden.
Quelle: „Zoll fängt Paket mit Ei eines Elefantenvogels ab“, der Standard, 19.03.2015 (http://derstandard.at)

Klimawandel begünstigt Rückgang der Brutvogelpopulationen

Der Klimawandel, der stetig steigende Temperaturen mit sich bringt, stellt für zahlreiche Vogelarten eine massive Bedrohung dar. Nach Angaben der Wissenschaftler muss bis zum Jahre 2050 allein in Deutschland mit einem Verlust von über 3 Millionen Brutvögeln gerechnet werden. Das veränderte Klima könnte künftig zu noch größeren Diskrepanzen zwischen Brutbeginn und der Phase, in der […]

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Gefährliche Stromleitung aus Vogelschutzgründen demontiert

Von der sudanesischen Hafenstadt Port Sudan bis zur Rotmeerküste gab es bis vor kurzem noch eine Stromleitung, die Berichten zufolge seit ihrer Errichtung in den 1950er Jahren unzähligen Vögeln und vor allem einer gefährdeten Geierart aus Ägypten den Tod brachte. Noch im September letzten Jahres fand man entlang der Stromleitung etwa 17 Kadaver von ägyptischen […]

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Europas Geier durch Arzneimittel gefährdet

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Partnerorgansiation Bird Life International fordern das sofortige Einsatzverbot des schmerz- und entzündungshemmenden Mittels Diclofenac bei Tieren in Europa. Hintergrund dieser Forderung ist das beinahe komplette Aussterben aller Geierarten Indiens, Pakistans und Nepals, das auf die Verwendung dieses Wirkstoffes zurückgeht. Nach Angaben des NABU sterben die Vögel qualvoll an […]

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